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Unsere Ziele

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Wir wollen mit sozial - ehrenamtlichem Engagement zu einer lebendigen Dorfgemeinschaft beitragen die ihre Augen nicht verschließt vor notwendigen und somit Not wendenden Aufgaben in unserer Gemeinde.

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Unsere ehrenamtlichen

Hilfen und Angebote

Sozialfonds
Besuchsdienste
Fahrdienste
Nachbarschaftshilfe
Tagespflege
Mittwoch
Flüchtling
Sozialpunkt1

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Woche_44

Was bisher war

Zunächst bedanken wir uns über den großen Zuspruch, ja die Komplimente, die wir für unsere Fahrdienste, zumal auch die wöchentliche Kirchenfahrt mit Kaffeepause, erhalten haben. Es ist einfach schön Anerkennung zu erhalten, die wir gerne an unsere Fahrer/innen und Beifahrerinnen weitergeben. Es ist eine „runde Sache“, die Menschen unserer Dorfgemeinschaft für Menschen unserer Dorfgemeinschaft leisten.

Wir haben letztes Mal berichtet über unsere:

  • Fahrdienste zur Tagespflege in Mengen
  • Fahrdienste zur Mittwochsbetreuung in der Wohnanlage (Gemeinschaftsraum)
  • Fahrdienste zur wöchentlichen Kirchenfahrt
  • Künftige Fahrdienste als Einkaufs- und Erledigungsfahrten
  • Unser selbstgewählter Aufgabenbereich ist aber noch wesentlich größer, deshalb wollen wir heute einmal über Hilfen berichten, die weniger bekannt sind und die wir naturgemäß im „Stillen“ leisten.

Sozialfonds

Wir stellen seit Jahren Geld zur Verfügung für Menschen unserer Gemeinde, die sich in Notsituationen befinden. Insbesondere Familien mit Kindern, die durch besondere Lebensumstände in finanzielle Engpässe geraten sind, versuchen wir, neben unseren Beratungsvermittlungen auch konkret durch begrenzte finanzielle Hilfen zu unterstützen, d.h. zu stabilisieren und aufzubauen. Wir tun dies ohne Ansehen oder Herkunft der Person, ob bei uns Mitglied oder nicht. Alle unsere Leistungen sind kostenlos, sie werden aus der Dorfgemeinschaft finanziert. Es ist ein weites Spektrum an finanziellen Hilfen, die in Frage kommen können, sei es z.B. der Todesfall eines Elternteils noch unmündiger Kinder, seien es krankheitsbedingte finanzielle Engpässe oder auch Leistungen für die Fort- u. Weiterbildung von Kindern, die durch das Elternhaus nicht geleistet werden können. Wir arbeiten eng mit den Kindergärten, den Schulen und dem Sozialamt zusammen um mitzuhelfen, betroffenen Kindern eine Chance zu geben. Wir geben nur zeitlich begrenzte und nachgeprüfte erforderliche Hilfen, prüfen in jedem Einzelfall ob nicht Hilfen durch staatliche oder sonstige Hilfseinrichtungen gegeben oder erhältlich sind, d.h. helfen nur in begründeten Einzelfällen. Aber die gibt es, auch bei uns, auch in unserer Gemeinde gibt es in jeder Hinsicht unterstützungsbedürftige Menschen.

 

Zuschuss für Dienstleistungen der Nachbarschaftshilfe

Diese finanziellen Hilfen sind die einzigen, die wir nach jährlichem Vorstandsbeschluss und ohne Anspruchsberechtigung unseren Mitgliedern gewähren. Mit einer Kostenbeteiligung von 1,50 € pro Pflegestunde, höchsten 150 € pro Jahr, unterstützen wir mit dieser reinen Freiwilligkeitsleistung im Anspruchsfall unsere Mitglieder, mit einer jährlichen Gesamtsumme von rd. 1000 €.

Unsere weiteren Tätigkeiten umfassen:

  • Unterstützung Helfergruppe Flüchtlinge
  • Besuchsdienst im Pflegeheim
  • Mittwochsbetreuung
  • Sozialpunkt
  • Alle unsere Angebote erbringen wir für die Nutzer kostenlos, getreu unserem Prinzip „die Menschen der Dorfgemeinschaft helfen den Menschen der Dorfgemeinschaft“. Unsere Basis besteht aus zwei Organisationen, einem Förderverein und einer örtlichen Stiftung. Unser Förderverein hat derzeit rd. 300 Mitglieder, die uns durch einen jährlichen Mitgliedsbeitrag (Einzelpersonen 15,00 € oder Familienbeitrag 20,00 €) unterstützen. Unser zweites Standbein ist die kleine, örtliche und unabhängige Christliche Sozialstiftung, die vor 10 Jahren durch Zustiftungen der Kath. Kirchengemeinde und der Gemeinde sowie dem damaligen Förderverein Altenhilfe gegründet wurde. Aus diesen Kapitaleinlagen erhalten wir Zinsen. Verwaltungstechnisch sind wir der Caritas Stiftung „Lebenswerk Zukunft“ angeschlossen, arbeiten mit den örtlichen Einrichtungen der Stiftung Liebenau zusammen, sind aber eine selbständige Stiftung ohne irgendwelche finanziellen Verflechtungen. Also, unsere Finanzierung besteht aus den Mitgliedsbeiträgen, den Zinseinnahmen unserer örtlichen, selbstständigen Stiftung sowie aus Einzelspenden aus der Gemeinde. Deshalb sind wir natürlich, im Sinne unseres Grundgedankens, „von Menschen unserer Gemeinde für Menschen unserer Gemeinde“ auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Herzlichen Dank allen, die uns unterstützen.

Franz Ott

Sozialpunkt Göge

Hauptstr. 8

88367 Hohentengen

Tel.: 07572/4958810

Mail: christliche-sozialstiftung@t-online.de

Bankverbindung: VOBA IBAN: DE35650930200038380005

Bisher schilderten wir als selbstgestellte Aufgaben:

  • Unsere Fahrdienste
    • Zur Tagespflege
    • Zur Mittwochsbetreuung
    • Zum Mittwochsgottesdienst
    • Zu künftigen Einkaufs- und Erledigungsfahrten
  • * Sozialfonds für Familien mit Kindern

* Finanzielle Zuwendungen Nachbarschaftshilfe

 

Zwei weitere soziale Dienste die wir schon jahrelang leisten sind:

    • Besuchsdienste im Pflegeheim St. Maria
    • Organisiert durch Frau Weiner besuchen rd. 15 Personen ehrenamtlich die Menschen im Pflegeheim, sprechen, singen, spielen mit ihnen, halten durch ihre freiwilligen Dienste auch Kontakte in die Gemeinde hinein aufrecht. Die Menschen im Pflegeheim mit ihrem begrenzten Bewegungsradius, mit ihren Krankheiten und altersbedingten Gebrechen sind sehr dankbar über die Abwechslung in ihrem Tagesablauf. Es sind viele auflockernde Aktivitäten die der Besuchsdienst einbringt: Sei es der monatliche Geburtstagskaffee den, Frau Abrell mit ihren Helferinnen anbietet, sei es die musikalische Unterhaltung der Teams Frank/Hartmann und Hahn/Neher, die zu gemeinsamem Gesang animieren. Oder, ein anderes Beispiel, die Frauen Menner, Schuler, Scholz, Maria Sauter, Weiner, Grünbacher, die die Gottesdienste vorbereiten u. begleiten. Einzelbesuche, wie der von Frau Dr. Knittel mit ihren Hunden, die immer wieder auf Interesse stoßen, gehören ebenso dazu wie Gymnastik- und Gedächnis-Übungen, zu denen Frau Lucia Eninger regelmäßig einlädt. Kleine Spaziergänge im Rahmen der Möglichkeiten (Rollstühle u. Rollatoren etc.) gehören ebenso dazu wie die Begleitung bei Ausflugsfahrten. Dies sind nur einzelne Beispiele der freiwilligen Besucher, denen ganz großer Dank gebührt. Falls jemand etwas Zeit hätte um sich in diesen Besucherkreis einzubringen, für die Menschen im Pflegeheim ohne zeitliche Vorgaben, ohne Terminierungen einfach zu kommen, herein zu schauen, sich mit den Menschen dort zu beschäftigen wäre toll und könnte sicher beiden Seiten „gut tun“.
    • Mittwochsbetreuung
    • Regelmäßig jeden Mittwochnachmittag bieten wir Menschen mit altersbedingten Schwierigkeiten und Demenz eine Betreuung unter fachlicher Anleitung durch Frau Dehm, Frau Lander und Frau Kessler an. Mit diesem Angebot wollen wir auch die pflegenden Angehörigen entlasten, ihnen etwas Freiraum verschaffen. Die Gruppe wird gerne angenommen, denn auch hier fördern wir verschiedene Aktivitäten. Mit einander sprechen, erzählen, singen und basteln gehören zu den Grundelementen unserer Mittwochsbetreuung. Unterstützt werden die ehrenamtlichen Fachkräfte durch die Helferinnen der Nachbarschaftshilfe: Frau Elisabeth Kaufmann, Frau Reitemann u. Frau Weiner. Die zu betreuenden Menschen werden von unserem Sozialbus ab 13.30 Uhr von zu Hause geholt und um 17.00 Uhr wieder zurückgebracht. Gerne nehmen wir weitere Menschen in unserer Betreuungsgruppe auf. Anmeldungen nimmt auch unser Sozialpunkt entgegen.
    • Über weitere Dienste, nämlich die Unterstützung der Flüchtlingshilfe sowie das Angebot unseres Sozialpunkt-Büros berichten wir demnächst.
    • Unser Prinzip: Von den Menschen unserer Dorfgemeinschaft, für die Menschen unserer Dorfgemeinschaft.
    • Franz Ott
    • Sozialpunkt Göge
    • Hauptstr. 8
    • 88367 Hohentengen
    • Tel. 07572/4958810
    • Mail: christliche-sozialstiftung@t-online.de
Sozialpunkt
Kostenlos

Christliche Sozialstiftung = Bürgerstiftung der Göge

Im Zusammenhang mit der geplanten Einrichtung eines Bürgerbüros „Sozialpunkt Göge“  sollen weitere Informationen über die Grundlagen unserer Organisation, über die Ziele, die Aufgaben sowie unsere sozialen Dienste in Erinnerung gebracht werden.

Die Grundlage

Vor nunmehr fast zehn Jahren fanden sich nach intensiven Vorgesprächen die Kath. Kirchengemeinde unter Pfarrer Gog, der damalige Förderverein Altenhilfe unter Dr. Stuböck sowie die Gemeinde zusammen um gemeinsam die Christliche Sozialstiftung Hohentengen zu gründen. Diese drei Stiftungsorganisationen brachten finanzielle Mittel als Stiftungskapital ein, wobei die Kath. Kirchengemeinde aus ihren sozial gebundenen Mitteln (Bürgergeld) mit Abstand den erheblichsten finanziellen Anteil einbrachte. Die Gründung der Stiftung erfolgte aufgrund eindeutiger Mehrheitsbeschlüsse des Kath. Kirchengemeinderats, des Gemeinderats und der Vorstandschaft des damaligen Fördervereins. Die Christl. Sozialstiftung wurde als örtliche Stiftung in der treuhänderischen Verwaltung der Caritas Stiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart errichtet. Es handelt sich um eine eigene, von der Stiftung Liebenau völlig unabhängige Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, als Teil der Dorfgemeinschaft sich für soziale Anliegen der Bürger der Göge einzusetzen und dort, wo erforderlich und möglich, zu helfen sowie dem Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft zu dienen.

Gleichzeitig wurden, ebenfalls durch Beschlüsse des Kirchengemeinderats, der Kath. Krankenpflegeverein und der Förderverein Altenhilfe aufgelöst und ein neuer, eingetragener Verein als „Förderverein Christl. Sozialstiftung“ gegründet. Die Diözese, als kirchliche Aufsichtsbehörde, hatte der Auflösung des Kath. Krankenpflegevereins und der Fusion beider Vereine ausdrücklich zugestimmt.

Stiftung und Förderverein haben identische Ziele und sind gewollt in der jeweiligen Führung personell eng verflochten. Der kath. Pfarrer und der Bürgermeister sowie zwei kath. Kirchengemeinderäte und ein Mitglied der Ev. Kirchengemeinde Mengen haben Sitz und Stimme im Vorstand des Fördervereins. Die Vorstandschaft des Fördervereins Christl. Sozialstiftung e.V. wird nach bürgerlichem Vereinsrecht in der Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern öffentlich gewählt, während das Führungsgremium (Kuratorium) der Christl. Sozialstiftung durch die Stifter, d.h. die Kath. Kirchengemeinde (2 Sitze), die Gemeinde (1 Sitz/Bürgermeister) sowie der Förderverein (2 Sitze) bestimmt wird.

Die Ziele (Satzungsinhalte)

Wer sind wir?

Wir sind eine konfessionsoffene, bürgerliche Organisation, die auf der Grundlage christlicher Werte in Zusammenarbeit mit den Bürgern, den Vereinen, den Kirchen, der Gemeinde und in Kooperation mit den sozialen Trägern am Ort sich für junge, alte und kranke Menschen, für Alleinstehende und Familien einsetzt und die das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in der Göge zu Gunsten gemeinnütziger, mildtätiger und sozialer Zwecke unterstützt und fördert. Denn Menschen brauchen Menschen.

Was wollen wir?

  • Wir wollen Menschen, die sich in einer psychischen, physischen oder sozialen Notlage befinden wahrnehmen, ihnen auf Wunsch beistehen und helfen.
  • Wir wollen in der Gemeinde eine altersintegrierende Kultur entwickeln und wir wollen vor allem auch Menschen, die nicht mehr im Erwerbsleben stehen, ein ihnen entsprechendes Betätigungsfeld vermitteln, damit sie sich als geschätztes Mitglied der Solidargemeinschaft unseres Ortes verstehen können.
  • Wir wollen die Solidarität und Zusammenarbeit der Generationen untereinander fördern.
  • Wir wollen, dass in unserer Gemeinde Familien und Kinder ein Grundpfeiler unserer Gemeinschaft sind und dass ein kinder- und familienfreundliches Miteinander erhalten bleibt bzw. sich entwickelt.
  • Wir wollen dass die Gesunden den Kranken, die Starken den Schwachen, die Jungen den Alten und die Alten den Jungen helfen, eine Gemeinschaft in der und mit der es sich leben lässt, auch und gerade in schwierigen, persönlichen und sozialen Situationen.
  • Die Umsetzung

Unter diesen Zielvorgaben wurden die letzten Jahre verschiedene soziale Dienstleistungen aufgebaut und praktiziert:

  • Besuchsdienst Pflegeheim:
  • Über 20 Frauen und Männer besuchen ehrenamtlich, manche sogar wöchentlich, die Menschen im Pflegeheim St. Maria, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und, je nach Möglichkeiten, vorzulesen, zu singen, zu basteln, zu spielen, spazieren zu gehen. Von der Organisation monatlicher Geburtstagsfeiern bis zur musikalischen Begleitung an gemeinsamen Nachmittagen, von einfachen spielerischen Bewegungsübungen bis zu kleinen menschlichen Hilfen und Zuwendungen im täglichen Alltag, reichen diese zwischenmenschlichen freiwillig geleisteten Tätigkeiten.
  • Demenzbetreuungsgruppe
  • Mitglieder der Nachbarschaftshilfe betreuen unter Anleitung ausgebildeter Fachkräfte, wöchentlich am Mittwochnachmittag im Gemeinschaftsraum der Wohnanlage, Menschen die erkrankt sind und ermöglichen so auch den pflegenden Angehörigen wenigstens einmal für ein paar Stunden Entlastung.
  • Tagespflege im Pflegeheim Mengen
  • Mit unserer Tagespflegegruppe im Pflegeheim Mengen bieten wir wöchentlich immer montags ganztägig ebenfalls den Angehörigen die Möglichkeit einer Entlastung.
  • Sozialbus
  • Mit unserem vereinseigenen VW-Bus führen unsere Fahrer/Begleiter montags die Zubringerfahrten zur Tagespflege und mittwochs zur Demenzbetreuungsgruppe durch. Außerdem machen wir damit kleinere Ausflugsfahrten für die Bewohner des Pflegeheims St. Maria und stellen den Bus auch dem Seniorenkreis zur Verfügung. Im Sinne größerer Teilhabe an Einrichtungen oder Angeboten der Dorfgemeinschaft wollen wir diese Fahrmöglichkeiten demnächst noch ausweiten. Geplant sind wöchentlich einmal Fahrten zur Kirche/Messe an Werktagen oder zum Einkaufen in Hohentengen für Menschen mit eingeschränkter körperlicher oder fahrzeugtechnischer Mobilität.
  • Sozialfonds
  • Über unseren Sozialfonds unterstützen wir einzelfallbezogen Menschen in finanziell schwieriger Lage dann, wenn staatliche Hilfen nicht oder nicht ausreichende Hilfen bieten. Diese Hilfen gelten hauptsächlich punktuell und zeitbegrenzt für Familien mit Kindern in begründeten Einzelfällen.
  • Helferkreis Flüchtlinge
  • Unsere Hilfen beschränken sich auf den organisatorischen Aufbau des freiwilligen, ehrenamtlichen Helferkreises sowie auf generelle finanzielle Unterstützungen (keine einzelfallbezogenen persönlich-finanzielle Hilfen) für die Arbeiten dieses Helferkreises (Unterrichtsmaterialien, gemeinschaftliche Angelegenheiten etc.).
  • Sozialpunkt Göge
  • Mit der Einrichtung des „Sozialpunkt Göge mit häuslichem Besuchsdienst“ wollen wir unsere oben näher beschriebenen Ziele an den Menschen flächendeckend in der gesamten Gemeinde praktisch noch besser und breiter umsetzen und gleichzeitig eine organisatorische Stütze für die ehrenamtlich- sozialen Hilfsdienste in der Gemeinde schaffen.

Finanzierung

Die Finanzierung unserer Tätigkeiten speisen wir aus den Mitgliedsbeiträgen unseres Fördervereins, aus den Zinsen (derzeit fallend) unseres Stiftungskapitals sowie aus Spenden und Zuwendungen. Unser Förderverein hat derzeit rund 300 Mitglieder (Einzelbeitrag 15 € oder Familienbeitrag 20 €). Besonders erwähnenswert ist auch, dass zehn unserer Gögemer Vereine jährlich einen freiwilligen finanziellen Beitrag aus ihren Vereinskassen für uns leisten, auch dieses ein Zeichen einer guten, lebendigen Dorfgemeinschaft. Unser oben dargestelltes Prinzip der gegenseitigen Hilfe wird also auch in finanzieller Hinsicht in unserer Gemeinde praktiziert. Von den Menschen unseres Dorfes für die Menschen unseres Dorfes. Dafür einmal mehr herzlichen Dank.

Franz Ott

Sozialpunkt Göge mit häuslichem Besuchsdienst

Mit der geplanten Einrichtung eines Bürgerbüros für soziale Angelegenheiten unter der Bezeichnung „Sozialpunkt Göge“ wollen wir versuchen, uns den seit Jahren großen gesellschaftlichen Veränderungen, die sich auch in unserer Gemeinde auswirken, zu stellen.

Situationen:

  • Ängste vor dem Alleinsein
  • In vielen Gesprächen mit älteren oder kranken Menschen, die wir im Laufe der Zeit geführt haben, kam zum Ausdruck, dass die Furcht, einmal allein zu sein, die Angst vor Einsamkeit, vor Hilflosigkeit, vor geistiger und/oder körperlicher Immobilität und die Befürchtung, dann einmal anderen zur Last zu fallen, sehr hoch ist. Obwohl bei uns im ländlichen Bereich gegenseitige Hilfen der Menschen untereinander, das Sorgen und Versorgen durch Angehörige, Nachbarn, Bekannte und Freunde noch vielfach und in menschlich-fürsorglicher Weise praktiziert wird, ist auch bei uns aus vielerlei Gründen eine abnehmende Tendenz erkennbar.

Gründe:

  • Veränderte familiäre Situationen
  • Familienstrukturen brechen auf, berufliche Mobilität und örtliche Flexibilität reduzieren oft praktisch gelebte Nähe zu Angehörigen, man teilt nicht mehr das tägliche Leben miteinander, kann nicht präsent sein wenn man gebraucht wird. Telefon, Whats App und Skype können diese Nähe, die Wärme des Zusammenlebens und die praktische Hilfe vor Ort nicht ersetzen.
  • Gesellschaft im Wandel
  • Hohe berufliche Anforderungen, das riesige Angebot an individuellen Freizeitaktivitäten und die Auswirkungen einer fast grenzenlosen Konsumgesellschaft verändern auch das Verhalten der Menschen, wirken sich negativ auf das Zusammenleben in der Gemeinschaft aus, man hat oft tatsächlich (oder angeblich) keine Zeit mehr für andere und anderes.

Keine Zeit oder keine Möglichkeit für andere zu sorgen = ein Zeichen unserer Zeit!

Wir wollen versuchen, diesem Trend im Rahmen unserer, allerdings beschränkten Möglichkeiten, etwas entgegen zu setzen, gemeinschaftlich dort helfend zu wirken wo menschlich notwendige Verbindungen und Hilfen gering geworden sind oder gar fehlen.

Dies wollen wir in abgestimmter Zusammenarbeit mit allen ehrenamtlichen und professionellen Sozialeinrichtungen, unter Mitwirkung der Kirchengemeinden und der bürgerlichen Gemeinde, vor allem aber mit sozial eingestellten Menschen aus unserer Gemeinde, der Dorfgemeinschaft unternehmen.

Unser „Sozialpunkt Göge“ soll deshalb eine:

  • Anlauf-/Auskunftsstelle für soziale Angelegenheiten der Bürger
  • Zentrale für soziale ehrenamtliche Dienste
  • Koordinationsstelle  zwischen ehrenamtlichen u. professionellen sozialen Diensten, Gemeinde, Kirchen, Sozialamt etc. sowie Kontaktstelle für die Bürger zu diesen sozialen Diensten
  • Verwaltungsstelle für die Christl. Sozialstiftung und ihre eigenen Dienste
  • Einsatzstelle für einen ehrenamtlichen häuslichen Besuchsdienst                                                                   

sein!

 

Für die Vorstandschaft der Christl. Sozialstiftung

Franz Ott

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Diagramm

Hohentengen (Göge)

Ländliche Flächengemeinde, Hauptort mit 7 Ortsteilen ca. 4500 Einwohner

Professionelle Hilfen                                Ehrenamtliche Hilfen

Stiftung Liebenau

Kath. Kirchengemeinde

Christl. Sozialstiftung

Gemeinde/Vereine

Pflegeheim

Nachbarschaftshilfe

Besuchsdienst Pflegeheim

Dorfgemeinschaftshäuser

Wohnanlage “jung+alt“

Krankenhausbesuchsdienst

Dementen-Betreuungsgruppe

7 örtl. Heimatvereine

Sozialstation

Seniorenkreis

Sozialfonds

 

Essen auf Räder

 

Infodienste

 

 

 

Sozialbus

 

 

 

Helferkreis Flüchtlinge

 

Was macht uns als Gemeinschaft “ Sorge“?

Veränderte familiäre Situationen

Familienstrukturen brechen auf, berufliche Mobilität und örtliche Flexibilität reduzieren oft praktisch gelebte Nähe zu Angehörigen, man teilt nicht mehr das tägliche Leben miteinander, kann nicht präsent sein, wenn man gebraucht wird. Telefon, WhatsApp und Skype können diese Nähe, die Wärme des Zusammenseins nicht ersetzen.

Gesellschaft im Wandel

Berufliche Anforderungen, das riesige Angebot an individuellen Freizeitaktivitäten und die Auswirkungen einer fast grenzenlosen Konsumgesellschaft verändern auch die Menschen, wirken sich negativ auf das Zusammenleben in der Gemeinschaft aus. (Keine Zeit, keine Möglichkeit, kein Gefühl, keine Lust)

Was fürchten die Menschen

 Krankheit, Hilflosigkeit, allein sein im Alter, Einsamkeit

 Sich selbst nicht mehr versorgen können, anderen zur Last fallen

 Verlust an körperlicher und geistiger Mobilität, verkehrstechnische Abhängigkeit

 Wirtschaftliche Sorgen

Fazit für uns: Keine Zeit – ein Zeichen unsere Zeit

Zwischen der professionellen/staatlichen Versorgung und wesentlichen Grundbedürfnissen der Menschen ist ein zwischenmenschlicher Leerraum, eine Lücke entstanden.

Was wollen wir tun, um gegen diesen Trend zu wirken:

  • Der Menschlichkeit mehr Raum und Zeit geben, in die Gemeinde hinein hören. Niemanden aus den Augen verlieren, soziale Hinwendung flächig ausbauen, zwischenmenschliche Kontakte schaffen, mit den betroffenen Menschen Lösungen suchen, praktische Hilfe leisten/vermitteln, notwendig/Not abwendend- Zeit haben für die Menschen, kostenlos!
  • Auf die Menschen zugehen, sich ihnen zuwenden, sie besuchen, ihnen zuhören, mit ihnen sprechen, Zeit mitbringen, ohne Erfolgsdruck, sich kümmern, nachfragen, wiederkommen, nachhaltig, verlässlich, dadurch vertrauensbindend.
  • Gefühl des Miteinanders stärken, Gemeinschaft muss wieder gelebt werden, sie pflegen und stützen, Solidarität der Dorfgemeinschaft fordern und fördern, Bewusstseinsbildung/Vorbildfunktion. Jugend und Vereine einbeziehen, Bürger für Bürger.
  • Das Ehrenamt stärken, neue Wege suchen, helfende Menschen punktuell und zeitlich fixiert einsetzen, aber nicht überfordern.
  • Vernetzung professioneller und ehrenamtlicher Hilfen verbessern = Hand in Hand = menschlich/effektiv.

Deshalb unsere Vorhaben:

Erweiterung von Gemeinschaftsangeboten (mehr Teilhabe an der Dorfgemeischaft)

  • Einholfahrt zum werktäglichen Kirchgang (1xWo)
  • Einkaufsfahrten nach Hohentengen (1xWo)
  • Erzählzusammenkunft “So war es früher“ (1xWo)
  • Örtliche Tagespflegegruppe, auch für Menschen ohne Pflegegrad (1xWo)
    • Sozialpunkt “Göge“ (Anlauf und Vermittlungsstelle = ein Bezugspunkt mit Gesicht)
    • Als „Scharnier“ 
    • zwischen Hilfsbedürftigen u. Hilfegebenden
    • zwischen ehrenamtlichen u. professionellen Diensten
    • zwischen einzelnen Bürgern u. der Bürgschaft
  • Verlässlich erreichbar sein, feste Bürostunden, Telefonbereitschaft
  • Vernetzung ehrenamtlicher, professioneller, sozialer, kirchlicher und gemeindlicher Dienste
  • Zuarbeiten für das Sozialamt der Gemeinde
  • Entlastung der ehrenamtlichen Führung/Organisation
  • Häuslicher Besuchsdienst
Konstruktion